Manchmal genügt eine einzige Entscheidung, um ein Leben zu verändern. Genau davon erzählen die Filme der 11. Wörlitzer Filmtage. Vom 22. bis 28. August 2026 treffen auf der Insel Stein große Persönlichkeiten auf leise Heldinnen und Helden, historische Stoffe auf bewegende Gegenwartsgeschichten und Musik auf ganz großes Gefühl. Ob Chopin, Monte Christo oder Robin Hood – sie alle stehen an einem Punkt, an dem Vergangenheit und Zukunft neu verhandelt werden.
Es sind Geschichten von Menschen, die scheitern und wieder aufstehen. Von Figuren, die ihren Platz in der Welt suchen, gegen Konventionen aufbegehren oder den Mut finden, das Leben noch einmal neu zu beginnen. Mal leise und berührend, mal voller Leidenschaft, Witz oder Abenteuer und doch verbunden durch eine Frage, die zeitlos ist: Welchen Weg schlagen wir ein, wenn das Leben uns vor eine Entscheidung stellt?
Gerade deshalb könnten diese Filme an keinem passenderen Ort zu Hause sein als auf der Insel Stein im Wörlitzer Park. Wo Architektur, Landschaft und Geschichte seit Jahrhunderten eine einzigartige Einheit bilden, entstehen auch im Kino Welten, die Vergangenheit lebendig werden lassen und zugleich von unserer Gegenwart erzählen. Und wenn die Abendsonne langsam hinter den Bäumen verschwindet, das Wasser zur Ruhe kommt und die Leinwand im Römischen Theater zu flackern beginnt, verschmelzen erneut Film und Kulisse zu einem Ganzen, das weit über einen gewöhnlichen Kinobesuch hinausgeht.
Die 11. Wörlitzer Filmtage laden in diesem Jahr nicht nur zu einer Reise durch unterschiedliche Länder, Epochen und Lebensgeschichten ein. Sie laden dazu ein, für einen Abend innezuhalten. Mitzufühlen, mitzudenken und sich von großen Bildern, eindrucksvollen Figuren und außergewöhnlicher Musik tragen zu lassen. Von der Preview „Chopin – Eine Sonate" über das feinfühlige Drama „Rose", den opulenten „Graf von Monte Christo", „Die Farben der Zeit", „Vivaldi und ich" und die romantische Komödie „Night & Day" bis hin zu „The Death of Robin Hood" spannt sich ein Programm, das historische Stoffe ganz selbstverständlich mit etwas moderneren Erzählungen vereint. Und eins bleibt auch in diesem Jahr: Im Mittelpunkt steht der Menschen.
Freuen wir uns auf eine Festivalwoche voller Geschichten über Freiheit, Liebe, Verlust, Hoffnung und den unerschütterlichen Glauben daran, dass jeder Mensch die Kraft besitzt, seinen eigenen Weg zu finden. Freuen wir uns auf sieben außergewöhnliche Sommerabende unter freiem Himmel, an einem der vielleicht stimmungsvollsten und schönsten Kinorte Deutschlands. Freuen wir uns auf die 11. Wörlitzer Filmtage auf unserer Sehnsuchtsinsel Stein.
Sa, 22. Aug Eröffnungsfilm: Chopin – Eine Sonate in Paris (2025) ca. 20 Uhr
So, 23. Aug Rose (2026) ca. 20 Uhr
Mo, 24. Aug Der Graf von Monte Christo (2024) ca. 20 Uhr
Di, 25. Aug Die Farben der Zeit (2025) ca. 20 Uhr
Mi, 26. Aug Vivaldi und Ich (2025) ca. 20 Uhr
Do, 27. Aug Virginia Woolf's NIGHT & DAY (2025) ca. 20 Uhr
Fr, 28. Aug The Death of Robin Hood (2026) ca. 20 Uhr
Paris, 1835. Aufruhr herrscht in Europa. Frédéric Chopin ist 25 und der Star der Stadt. In Salons und bei Soireen wird er gefeiert und vom König verehrt. Er gilt als musikalisches Genie, das mit sensibler Virtuosität mehr bewegt als andere mit donnerndem Pathos. Doch hinter dem strahlenden Glanz verbergen sich Schatten: Chopins Gesundheit ist fragil und seine Musik – kühn, raffiniert, poetisch – zeigt eine Seele, die schwermütiger ist, als er offenbart, inspiriert von der Sehnsucht nach seiner polnischen Heimat. Chopin verliebt sich in die Schriftstellerin George Sand, eine unkonventionelle, scharfzüngige und furchtlose Stimme ihrer Zeit. Mit ihr erlebt er kreative Höhenflüge und schmerzhafte Krisen. Doch seine Gesundheit schwindet und die resultierende Abgeschiedenheit schlägt dem Melancholiker aufs Gemüt. Je schwächer sein Körper wird, desto entschlossener wird sein musikalischer Wille. In den späten Nocturnes und Klaviersonaten bündelt Chopin alles, was ihn ausmacht – Sehnsucht, Stolz, Verletzlichkeit und eine künstlerische Freiheit, die ihrer Zeit weit voraus ist.
Mit dieser beeindruckenden Biografie eines der größten musikalischen Genies aller Zeiten starten wir in die 11. Ausgabe der Wörlitzer Filmtage. (Kinostart: 15.10.2026)
In den Wirren des 30-jährigen Krieges erscheint ein mysteriöser Soldat in einem abgeschiedenen protestantischen Dorf. Schweigsam, schmal, das Gesicht durch eine Narbe entstellt. Der Fremde behauptet, Erbe eines seit langem verlassenen Gutshofs zu sein, und kann ein Dokument vorlegen, das seinen Anspruch bestätigt. Zum großen Missfallen der Dorfgemeinde. Allerdings setzt der Fremde alles daran, hier sein Glück zu finden. Sein Streben nach Anerkennung und Akzeptanz werden aber durch sein Geheimnis erschwert: Unter falscher Identität, unter falschem Namen und unter Vortäuschung eines falschen Geschlechts hat der Soldat seinen Weg in das Dorf genommen. Doch um seine Ziele zu erreichen, wird er auch nicht vor der Unmöglichkeit einer arrangierten Ehe mit der Tochter eines Großbauern zurückschrecken. Denn wer so weit gekommen ist, hält bald alles für möglich.
»Rose« die wahrhaftige Beschreibung einer Land- und Leutebetrügerin, die, obwohl als eine Weibs-Person geboren dem zum Trotz unter falschem Nam als Manns-Bild sich betragen, und viel üble Schandtat hat getrieben.
Der junge Seefahrer Edmond Dantès scheint im Jahr 1815 nach langem Suchen endlich und endgültig das Glück gefunden zu haben. Nicht nur wird er zum Kapitän eines Schiffs befördert, sondern es steht auch die langersehnte Heirat mit seiner großen Liebe Mercédès an. Doch platzen seine Träume von einem Moment auf den anderen, als Edmond von seinen Rivalen beschuldigt wird, Verbindungen zum abgesetzten Kaiser Napoleon zu haben. Ohne stichhaltige Beweise wird der Bezichtigte kurzerhand verhaftet und auf der Gefängnisinsel Chateau d’If in einen finsteren Kerker geworfen. Mithilfe seines Zellennachbarn Abbé Faria gelingt ihm 14 Jahre später schließlich die waghalsige Flucht von der Insel, woraufhin er sich auf einen ausgeklügelten Rachefeldzug gegen all diejenigen begibt, die ihn damals durch falsche Anschuldigungen aus seinem Leben gerissen haben.
Die neuste Inszenierung des Graf von Monte Christo ist bombastisches Popcornkino, wie man es aus Frankreich nur selten zu sehen bekommt. Mit emotionalem Schauspiel und rasantem Tempo erzählen die beiden Regisseure den französischen Literaturklassiker bewusst nahe am Original, wobei die Modernisierungen der Dialoge und vereinzelter Ereignisse für ein zeitgemäßes Seherlebnis sorgen. Und das macht einfach Laune.
Wenn Vergangenheit Zukunft schreibt: Eine unerwartete Erbschaft bringt vier entfernte Verwandte in einem verlassenen Landhaus in der Normandie zusammen, wo sie gemeinsam ihre mysteriöse Familiengeschichte entdecken. Im Jahr 1895 bricht ihre Vorfahrin Adèle im Alter von 21 Jahren nach Paris auf, um dort nach ihrer Mutter zu suchen. Sie erlebt eine Stadt im Aufbruch zur Moderne, den Vormarsch der Fotografie und die Anfänge der impressionistischen Malerei. Während ihre Nachfahren den Spuren dieser außergewöhnlichen Frau folgen, enthüllen sie nicht nur Adèles einzigartige Geschichte, sondern finden auch den Weg zu einer eigenen, gemeinsamen Zukunft.
»Die Farben der Zeit« ist keine tiefschürfende Geschichtsstunde, sondern ein mitreißendes Drama über Herkunft und Familie, ein atmosphärischer, liebevoll ausgestatteter Film über das Staunen in der Rückschau, ästhetisch stark und für Paris-Romantiker ein wahrer Genuss.
Im Venedig des 18. Jahrhunderts wächst die talentierte Violinistin Cecilia im Ospedale della Pietà auf – einem Heim für verwaiste Mädchen, das die dort lebenden Kinder in das Studium der Musik einführt und dessen Orchester weltweit angesehen ist. Bei ihren Auftritten für wohlhabende Gönner bleibt Cecilia stets hinter einer Maske verborgen: Sie soll nicht als eigenständige Person gesehen werden. Doch mit der Ankunft eines neuen Lehrers bekommt sie erstmals die Chance, der Enge ihres bisherigen Lebens und der Aussicht einer arrangierten Ehe zu entkommen. Antonio Vivaldi, der neue Leiter des Orchesters, ermutigt sie, ihren eigenen Weg zu gehen. Vorbei an den strengen gesellschaftlichen Regeln und mit der befreienden Kraft der Musik kämpft Cecilia um ihr Schicksal und ein Leben jenseits vorgezeichneter Rollen.
»Vivaldi und Ich« erzählt eine wundervolle Geschichte weiblicher Selbstbestimmung, eingebettet in die atmosphärische Kulisse des barocken Venedigs und getragen von der Musik Antonio Vivaldis – dem Schöpfer der Vier Jahreszeiten.
London, 1910. Katharine Hilbery, Enkelin eines angesehenen Dichters, verachtet Lyrik, schwärmt für Mathematik und tut alles, um der Liebe aus dem Weg zu gehen. Als ihr Vater sie bei einer Veranstaltung der Astronomischen Gesellschaft erwischt, die nur Männern vorbehalten ist, verlangt er, dass sie ihre wissenschaftlichen Ambitionen aufgibt und ihren ältesten Freund William heiratet. Doch dann lernt Katharine bei einer Teeparty die temperamentvolle Frauenrechtlerin Mary kennen. Und stolpert dabei über Ralph Denham, einen charmanten Editor aus der Arbeiterklasse, der sie völlig aus dem Konzept bringt. Als ein Komet an der Erde vorbeizieht und ein schwerer Schicksalsschlag die Familie trifft, wenden sich die romantischen Vorzeichen. William verliebt sich Hals über Kopf in Katharines Cousine Cassandra, während Katharine Ralphs Anziehungskraft nicht länger ignorieren kann. Schließlich muss sie erkennen, dass Wissenschaft doch nicht ihre einzige Leidenschaft ist – und dass die größte Entdeckung nicht am Himmel, sondern direkt vor ihren Augen wartet.
Eine unromantische Komödie über eine leidenschaftliche junge Astronomin, die nicht mit der Liebe rechnet und ein lebendiges Kostümdrama, das sich von den Konventionen des Genres befreit
Ein vom Leben gezeichneter Einzelgänger, der nach einem Leben voller Verbrechen und Mord mit seiner Vergangenheit ringt, wird schwer verletzt von einer mysteriösen Frau gefunden, die ihm eine Chance auf Erlösung bietet. Es sind die letzten Tage des gesetzlosen Robin Hood. Er gilt als Rächer der Enterbten, Beschützer von Witwen und Waisen und steht wie keine andere Figur für Gerechtigkeit: Robin Hood. Die Legende des edlen Räubers reicht bis ins Mittelalter zurück und fasziniert die Menschen bis heute. Doch was, wenn diese Legende eine Lüge ist?
»The Death of Robin Hood« mit Hugh Jackman, Jodie Comer, Bill Skarsgård, Noah Jupe und Murray Bartlett bricht mit dem jahrhundertealten Mythos des schlitzohrigen, doch barmherzigen Diebes und Vorreiters sozialer Gerechtigkeit. Fernab von romantisierter Heldenerzählung muss sich Robin Hood als alternder, schwer gezeichneter Einzelgänger seiner blutigen Vergangenheit stellen. »The Death of Robin Hood« erzählt eine kompromisslose Geschichte über Schuld und Sühne eines gnadenlosen Geächteten – das Ende eines Mythos. Und unser Abschluss der 11. Wörlitzer Filmtage.
Do, 28. Mai 2026 — Auch im Jahr 2026 wird es die Wörlitzer Filmtage geben. Zum nunmehr 11. Mal sind wir zu Gast auf der Sehnsuchtsinsel Stein - diesmal vom 22. bis 28. August 2026.
Aktuell arbeiten wir an der Filmauswahl, führen Gespräche mit Verleihern und planen die neue Saison. Auch in diesem Jahr dürft Ihr Euch wieder auf eine spannende Kino-Woche unter freiem Himmel freuen – mit einer abwechslungsreichen Mischung aus überraschend aktuellen Verfilmungen und historischen Stoffen in neuen Gewändern.
Viele Besucher fragen bereits nach Terminen, Tickets und ersten Filmtiteln – das freut uns natürlich sehr. Noch bitten wir allerdings um ein wenig Geduld. Sobald es Neuigkeiten gibt, veröffentlichen wir diese hier auf unserer Webseite sowie auf unseren Social-Media-Kanälen.
Bis dahin, genießt den Sommer und schaut mal beim Sommerkino im Dessauer Tierpark vorbei: sommerkino-dessau.de
Wir sehen uns!
Sa, 23. Aug 2025 — Zehn Jahre filmische Zeitreisen an einem Ort, der selbst Geschichte atmet. Was 2016 als mutiges Experiment begann, ist heute fester Bestandteil des kulturellen Sommers im Gartenreich. Die Idee, auf der Insel Stein Historien- und Kostümfilme zu zeigen – mitten in einer Kulisse, in der sich Antike und Aufklärung begegnen –, war zunächst eine Vision. Dass diese Vision nun bereits zum zehnten Mal Wirklichkeit wird, ist vor allem unserem treuen Publikum, zu verdanken. Für Ihre Begeisterung, Neugier und Ihre anhaltende Unterstützung sagen wir herzlich: Danke!
Auch 2025 laden die Wörlitzer Filmtage vom 23. bis 29. August zu sieben Abenden unter freiem Himmel ein – mit Geschichten, die Vergangenheit lebendig machen, die berühren, überraschen und inspirieren.
Das Programm:
Sa, 23. August 2025:
Louise und die Schule der Freiheit (2023)
So, 24. August 2025:
Maria (2024)
Mo, 25. August 2025:
Wilhelm Tell (2024)
Di, 26. August 2025:
Konklave (2024)
Mi, 27. August 2025:
Die Bonnards – malen und lieben (2023)
Do, 28. August 2025:
Der Graf von Monte Christo (2024)
Fr, 29. August 2025:
Das Leben des Brian (1979)
Der Einlass beginnt 18.30 Uhr und der Film zur Blauen Stunde, gegen 20.30 Uhr. Tickets können noch bis unmittelbar zum Filmstart ausschließlich online gebucht werden.
Wir freuen uns auf euch.
10. Wörlitzer Filmtage
vom 23. bis 29. August 2025
auf der Insel Stein im Wörlitzer Park
mit freundlicher Unterstützung:
Autohaus Peter - Mercedes-Benz und der AHLSA GmbH
und auf die Beine gestellt von der Agentur 3undzwanzig, in Kooperation mit Gartenreich Dessau-Wörlitz.
Wir sehen uns. Im Gartenreich.
Eintritt**
normal: 15 €, ermäßigt*: 13 € (zzgl. VVK-Gebühr)
Online-Vorverkauf
Tickets erhalten Sie ausschließlich im Online-Vorverkauf hier auf dieser Internetseite.
Einlass
jeweils ab 18.30 Uhr
Veranstaltungsbeginn
Die Hinführung zum Film startet gg. 20 Uhr, der Film startet mit Beginn der Blauen Stunde, meist gg. 20:30 Uhr.
Gastronomie
Das Hotel «Zum Stein» bietet vor Ort ein vielfältiges Angebot an erfrischenden Sommerdrinks und kleinen Snacks. Das Mitbringen von Speisen und Getränken ist nicht gestattet.
Wetter
Wolken oder kurze Regenschauer vor Veranstaltungsbeginn führen nicht zu einer Absage. Sollte eine Vorführung wetterbedingt dennoch ausfallen, informieren wir Sie kurzfristig bis 18 Uhr auf dieser Internetseite und auf unserem Facebook-Kanal.
*nur gegen Vorlage eines Schwerbehindertenausweises oder Schüler-/Studentenausweises; Rentner gelten nicht als ermäßigt.
**zzgl. Vorverkaufsgebühr. Eine Rückerstattung ist nur bei Veranstaltungsausfall/-abbruch durch Verschulden der Veranstalter bzw. Unwetter möglich.
Insel Stein
Zedernweg
06786 Oranienbaum-Wörlitz
Wörlitz bietet mehrere Parkplätze. Wir empfehlen das Parken in der Erdmannsdorffstraße. Zu Fuß erreichen Sie die Insel Stein über den Zedernweg. Sollten Sie vor dem Film die Wörlitzer Parkanlagen besuchen, empfehlen wir die öffentlichen Parkplätze im Ortszentrum. Das Parken an der Insel Stein und im Zedernweg ist nicht gestattet.
Veranstaltungsort der Wörlitzer Filmtage ist das «römische» Theater auf der Insel Stein. Bereits seit der Wiedereröffnung im Jahr 2005 dient das Theater nach dem historischen Vorbild in Herculaneum unter anderem als Aufführungsort für Konzerte und Theaterinszenierungen. Errichtet wurde die Insel Stein von 1788 bis 1794 im Auftrag des Gartenreichgründers Fürst Leopold Friedrich Franz von Anhalt-Dessau, von seinen Untertanen liebevoll «Vater Franz» genannt.
Fasziniert von den Eindrücken seiner Italienreise ließ der Fürst hier Grotten und Gänge, einen künstlichen Vulkan, ein antikes Theater und die klassizistische «Villa Hamilton» entstehen. Die Villa steht dabei nicht nur für die zeitgenössische italienische Architektur, sondern auch als Monument der Freundschaft zwischen «Vater Franz» und dem britischen Botschafter in Neapel, Sir William Hamilton. Das Bauwerk gilt als ein Meisterwerk des Architekten Friedrich Wilhelm von Erdmannsdorff und als eines der reizvollsten klassizistischen Bauwerke in Deutschland.
Zu DDR-Zeiten dem Verfall preisgegeben, wurde die Insel Stein nach der friedlichen Revolution umfangreich saniert und nach über 20-jähriger Schließung im September 2005 für Besucher geöffnet. Zeitgleich brach auch der künstliche Vesuv nach rund 200 Jahren erstmals wieder aus. Seitdem sind die Ausbrüche zu besonderen Anlässen spektakuläre Zuschauermagneten. Die «Villa Hamilton» ist nach weiteren Sanierungsarbeiten seit 2009 ebenfalls wieder in vollem Umfang zu besichtigen.
Sie erreichen uns bei Fragen unter info@woerlitzer-filmtage.de
Die Wörlitzer Filmtage finden direkt im Wörlitzer Park auf der Insel Stein statt.
Adresse: Insel Stein, Zedernweg, 06786 Oranienbaum-Wörlitz, OT Wörlitz
Wenn Sie eine Frage zu den Wörlitzer Filmtagen haben, senden Sie uns bitte eine Nachricht.
E-Mail: info@woerlitzer-filmtage.de
Vielen Dank